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Stadt und SSB bieten kostenlose Mund-Nasen-Bedeckung für schwerbehinderte Menschen mit Anspruch auf eine Wertmarke für ÖPNV an

Die Landeshauptstadt Stuttgart und die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) bieten ab sofort kostenlose, wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen für schwerbehinderte Menschen an, die Anspruch auf eine Wertmarke für den öffentlichen Nahverkehr haben.

Mundschutz (Foto: Thomas Hörner, Rechte: LHS)

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Simone Fischer, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Thomas Moser, Vorstandssprecher der SSB, haben die gemeinsame Aktion am Freitag, 3. Juli, vorgestellt.
Seit April 2020 ist es beim Einkaufen und im ÖPNV Pflicht, eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf Initiative von Menschen mit Behinderung erhalten schwerbehinderte Stuttgarterinnen und Stuttgarter nun eine Alltagsmaske zur Nutzung des ÖPNV. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind, müssen auch weiterhin keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Bürgermeisterin Sußmann sagte: „Gemeinsam unterstützen die Stadt Stuttgart und die SSB die Vorgaben der Landesregierung zur Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen. Ich bedanke mich bei der SSB für die Spende von über 11.000 Alltagsmasken. Wir können als Stadtgesellschaft nur gemeinschaftlich dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen und das Ansteckungsrisiko zu minimieren.“
Simone Fischer ergänzte: „Menschen mit Behinderung haben oft schwierige Ausgangsbedingungen. Für sie ist die Rückkehr in eine Normalität mit Corona erschwert, gerade wenn sie zur vulnerablen Gruppe gehören. Damit sie wieder teilhaben können, braucht es gute Rahmenbedingungen.“
Thomas Moser sagte: „Unsere Maskenaktion hat bisher viel positive Resonanz ausgelöst. Wir möchten unsere regelmäßigen Kunden damit bei der ÖPNV-Nutzung unterstützen. Wenn alle Fahrgäste in den Fahrzeugen und am Bahnsteig Alltagsmasken tragen, nützt es uns allen.“