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Workshop‐Reihe „Für mehr Inklusion in der Kultur“ geht in die zweite Runde

Wie können Kultureinrichtungen Barrieren abbauen und mehr Menschen Teilhabe ermöglichen? Genau hier setzt die kostenlose Workshop‐Reihe „Für mehr Inklusion in der Kultur“ an.

Von Oktober bis Frühjahr 2026 lädt KUBI‐S, das Netzwerk Kulturelle Bildung der Landeshauptstadt Stuttgart, zu verschiedenen Workshops rund um das Thema Kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Die Workshops finden gemeinsam mit der Abteilung Kulturförderung des Kulturamts statt. Eingeladen sind alle Kultureinrichtungen, Kulturakteure sowie Freischaffende in Stuttgart. Dabei sollen Barrieren abgebaut und Kultur zugänglicher gemacht werden – praxisnah, konkret, gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis.
Für Vernetzung und fachlichen Austausch
Die sieben Workshops beschäftigen sich mit Kultureller Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Workshops sensibilisieren, geben Wissen und praktische Tipps zur Umsetzung in der eigenen Arbeit weiter. Außerdem dienen sie zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch. Untergliedert sind die insgesamt sieben Workshops in drei Themenbereiche. Die Teilnehmenden können frei wählen, wie viele und welche Veranstaltungen sie besuchen möchten.
Zum Hintergrund
KUBI‐S veröffentlichte 2023 die Ergebnisse der Erhebung zur Inklusion in der Stuttgarter Kulturlandschaft. Gemeinsam mit Akteuren und Experten mit und ohne Behinderungen wurden Erwartungen und mögliche Maßnahmen besprochen. Dazu zählte unter anderem der Wunsch nach Fortbildungen und mehr Sensibilisierung zu Inklusion im Kulturbetrieb. Diesem Wunsch kamen KUBI‐S und die Abteilung Kulturförderung nach und konzipierten eine Workshop‐Reihe. Nach dem ersten erfolgreichen Durchgang im Jahr 2024 startet jetzt im Herbst die nächste Reihe „Für mehr Inklusion in der Kultur“.
Förderfonds Inklusive Kulturprojekte
Die Umsetzung des erlangten Wissens ermöglicht unter anderem der Förderfonds Inklusive Kulturprojekte (FINK). Er wird im Frühjahr 2026 erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Maßnahmen, die Barrieren abbauen und exemplarisch an einem konkreten künstlerischen Projekt umgesetzt werden. Wichtig ist, dass die Maßnahmen die Bedarfe der Menschen mit Behinderungen präzise adressieren und dabei sowohl die Organisationsstrukturen als auch die gesamte Servicekette berücksichtigen. Dafür stehen jährlich 80.000 Euro bei der Abteilung Kulturförderung des Kulturamts zur Verfügung. Weitere Informationen über den Förderfonds Inklusive Kulturprojekte sind unter www.stuttgart.de/kulturfoerderung zu finden.